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Vom Comosee, vom Luganosee, vom Valtellinatal und vom Camonicatal, kamen viele Einwanderer nach Sudtirol um zu arbeiten. Diese Leute waren alle Maurer. Sie hatten einige Schwierigkeiten, weil sie die Sprache nicht kannten. Mit der Zeit gingen sie nach Bozen und ersetzten nach und nach die deutschen Belegenschaften. Im Jahre 1499 Bernardo, Battista, Antonio und Cristoforo stammend aus dem Comosee, bauten einige Seiten des Doms mit romanischem Stil aus, wie nur die italienischen Belegenschaften, machen konnten. Es ist in dieser Zeit, dass sich in Bozen ein Verein von Maurern bildet. Dieser Verein hat religiose Motive, um heilige Messen in Ehre der Verstorbenen zu feiern. Jene werden als Maurer-Meister oder als Steinmetz-Meister, die das Praktikum absolviert haben, die ein gutes Betragen haben, die kein Geld am Spiel verschwendet haben, die kein Madchen verfuhrt haben oder die ausser der Ehe keine Beziehungen haben. Das Statut, beachtet aus Konvention, wurde im Jahre 1494 von Kaiser Maximilian I bestatigt. Es fehlten auch keine Spannungen zwischen deutschen und italienischen Belegschaften. Im Sitz des 1.September 1521, hat der Gemeinderat entschlossen, die Staatsburgerschaft der italienischen Belegenschaft zu verbieten, auch wenn sie in offentlichen Gebieten Hauser besassen: “kein Savojer und kein Italiener muss eine Arbeitsstelle bekommen”. Aber trotzdem waren die meisten Steinhauer Italiener. Im Jahre 1523 arbeiten viele Maurer am Bau der Eisackbrucke, an dem Mauerwerk der Talfer und an der Belegung der Stadt. Diese Arbeiter stammten aus dem Comosee. Zuerst wurde die Abhangigkeit der Belegschaft anerkannt von Innsbruck bis Meran. Nach 1550 erschienen viele Spannungen, weil die Anzahl der deutschen Maurer gemindert wurde. In Meran gab es kein Geld, und deshalb war die Abhangigkeit nur theoretisch. Im 15.Jahrhundert gingen einige Mitglieder der Familie De Lai ins Trogtal von Bozen. Sie stammten aus Scaria d'Intelvi auf dem Comosee und hatten schon viele Arbeiten in Kirchen und Schlossen im Nonstal gemacht. Antoni De Lai war im Jahr 1510 Meister in Bozen. Im Jahre 1553 wurde Nicola Knoflach Meister vorgeladen, von der Ubersetzung von “aglio”. Bis zym 1613 wurden die Annahmen zum Meister ohne Unterscheidung in Italienisch und in Deutsch geschieben. Die Familie De Lai versorgt von 1580 bis 1750, praktisch ununterbrochen für zwei Jahrhunderten, die Bozner Architekten. Im Jahre 1564 bekommen GIORGIO un BATTISTA LAIO, viele Aufträge von der Bozner Gemeinde. Den Kindern von Battista, wurde am 2. Oktober 1585, für die Qualität ihrer Arbeiten, ein Familienwappen bewilligt. Zwischen 1509 und 1605, baute GIOVANNI BATTISTA, das Kloster und die Kirche der Kappuziner. Seine Manuskripten sind in der Bibliothek des Klosters aufbewahrt worden. Giuseppe Carlo, Andreas Sohn, errichtete im Jahre 1736 die Kirche von St. Mauritius. Der Kirchturm wurde im Jahre 1242 auf der Kirche vorgeladen. Die Bilder auf den Altaren, vom Maler Giacomo De Lai, wurden gestohlen; auf das Gewolbe der achteckigen Konstruktion blieben aber noch die Fresken bemalen. Paolo, ein städtischer Architekt, wurde im Jahre 1630, für wichtige Arbeiten im alten Rathaus von Bozen genannt. Er baute di St. Anton Kappelle am Eingang des Sarntals. ANDREA und PIETRO, Söhne von Giacomos Bruders, der für vielen Arbeiten in Sabiona, im Pustertal und in der Umgebung von Bozen bekannt ist, waren in der Stadt sehr berühmt, weil sie viele Arbeiten ausgeführt hatten; wie z.B. die Kirche des heiligen Grabes auf dem Kalvarienberg, die zwischen 1683 und 1684 beendet wurde. Es ist eine Kirche mit zentralem Pla, und mit einer Kuppel auf der achteckigen Stütze. Ihre stilistischen Eigenschaften haben inm der Region viel Einwirkung gehabt. Der Sohn von Andrea, GIUSEPPE CARLO, entfaltet ein wunderbares Baubetrieb auch aussen der Stadt. Er baute von 1743 bis 1745 die Kapelle der Grazie, die an den Chor des Bozner Doms angeschlossen wurde Zwischen 1718 und 1727, hat er den Bau des Merkantielgebäudes auf der Seite der Silbergasse beendet. Die Fassade des Gebäudes, auf der Seite der Lauben, wurde von GIOVANNI BATTISTA beendet, der die Kapelle der Jungfrau in Neustift zwischen 1695 und 1696 gebaut hatte. Noch von Giuseppe Carlo zwischen 1734 und 1737 sind die Wiedeaufbauarbeite der Neustiftskirche.